Freitag, 13. April 2018

Dienstag, 30. Juni 2015

Wir planen eine Webseite / Projektbeschreibung

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

kurz nach der ersten offiziellen Bekanntmachung der Idee, unter unseren noch freien Domains www.kultur-mainz.de und www.mainz-kultur.de eine Webseite ins Leben zu rufen, wurde bei Facebook und Twitter für das Staruup-Projekt "KULTUR MAINZ" ein eigener Account etabliert, auf dem jederzeit News und schlagende Neuigkeiten aus der Mainzer Kulturwelt auf dem Schirm unserer schönen Stadt veröffentlicht werden können. Kurz danach ging auch das neue Logo von _ KULTUR MAINZ Kultur voranbringen _ online!
Bei Facebook haben sich nach sorgfältiger Auswahl bis heute ohne jede weitere Werbung über 1000 Freunde und Förderer der Projekt-Idee gefunden, der Facebook-News-Thread erhält täglich mehrere hundert Aufrufe, meistenteils handelt es sich dabei um kulturschaffende und kulturinteressierte Mainzerinnen und Mainzer.. - Geben auch Sie uns Ihr "Gefällt mir" bei Facebook!
Hier unsere Flyer! Ansehnlich, oder? - Hoffentlich funktioniert der von uns implementierte QR-Code auf den Flyern, denn so knacken wir sicher schon bald die 5.000er-Marke bei FB. Warten wir ab...


Ihr wollt Kullttur? KULTUR MAINZ Bringt Kultur Voran!!!

Was die zukünftige Nutzung  unserer beiden, freien Domains www.kultur-mainz.de und www.mainz-kultur.de, .com, .org., .info, .net angeht, wurde bereits in kleiner Runde (es hat sich u.a. eine eigene  Projektgruppe bei Facebook gegründet ...) beraten und konkret abgewogen:

Zur Kultur in Mainz lassen sich viele Stellungnahmen und Meinungsäußerungen zusammentragen und alleine der Begriff "Kultur" ist sehr dehnbar, denkt man alleine an die Ess-Kultur, die allgemeine Lebens-Kultur.  Klar war von Anfang an, dass sich das Anliegen von "KULTUR MAINZ", die Domains einer probaten Nutzung zuzuführen, vor allem an die Kulturschaffenden selbst richten wird und nicht an bestimmte Parteien oder die Vertreter bestimmter Weltanschauungen. 

Zugleich steht aber die Frage, was "Kultur" bedeutet, gewissermaßen im Zentrum aller weiter- führenden Überlegungen zum Projekt. Wie würden unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen aus unterschiedlichen Herkunftsländern Kultur definieren? Was denken die Menschen in Mainz und Umgebung über Kultur? Spielt die Religion eine Rolle? -Wir pledieren in jedem Fall für einen bunten und fetzigen Internet- Auftritt! Die Flyer sind dem Design nach auch in rosa und blau denkbar, frei nach Picasso!


"Irgendwas mit Medien" ist heute doch das erklärte Traumziel vieler junger Menschen auch in Rheinland-Pfalz. Es wäre doch mehr als traurig und bedauernswert, wenn sich nicht schon bald ein findiges Kreativ-Team in der Landeshauptstadt zusammenstellen ließe, das die Idee von "KULTUR MAINZ" realisiert, unter den freien Domains "Eine neue Seite für die Mainzer Kultur" ins Werk zu setzen!

Hiermit empfehlen wir Ihnen noch gerne dieses englischsprachige Kultur-Portal, ein neues Online-Medium. Es handelt sich für uns um eine vorbildlich, kulturbezogene Seite im Netz, die exklusiv hochkarätige Filme, Hörbücher und eBooks verrtreibt. Verschaffen Sie sich schnell einen Überblick unter der folgenden Adresse im Netz:

Wir Meenzer Bube und Meenzer Mädche könnten gemeinsam im Schulterschluss etwas ganz Ähnliches, ebenso Aufregendes und zugleich Kostbares zusammenstellen, wie die Macher von "Open Culture", wenn wir in unserer schönen Stadt nach Sensationen, Unverwechselbarem und Exotischem suchen würden, nach Kitsch und Kunst, oder etwa nicht?

Man denke da z.B. an das frühere Antiquariat am Ballplatz. Erinnern Sie sich? Unlängst erst ist es in die Feldbergstraße, in die Neustadt umgezogen, wo es in etwas kleinerem Umfang wieder neu eröffnet wurde, oder man denke an den Gutenberg-Shop ganz in der Nähe des Mainzer Wochenmarktes in der Liebfrauenstraße, oder an den ZDF-Shop nur einen Steinwurf weit davon entfernt und dann auch "last but not least" sollte hier der Souvenirladen in der Malakoff Passage Erwähnung finden. Siehe hierzu den folgenden journalistischen Beitrag!



Dieses Gemälde hier ist von André Krigar, einem Miglied der "norddeutschen Realisten" gestaltet worden. Abgebildet ist unsere "Lu", die Ludwigstraße. Damals standen Bäume da, wo heute nur noch ein Gehweg ist... - Es handelt sich hier um "Pleinairmalerei", also um Malerei, die unter freiem Himmel entsteht. André Krigar hat seinerzeit in der "Galerie Mainzer Kunst " bei Rolf Weber-Schmidt (auch Mitglied in unserer "KULTUR MAINZ" - Gruppe bei Facebook)  ausgestellt. Für nähere Infos zum Künstler empfehlen wir Ihnen diese Seite hier:

Im Shop unserer Facebook-Seite finden sich schon jetzt Produkte von mit uns befreundeten Künstlern aus Mainz und vielleicht schon bald auch Produkte, Kunstwerke und Kunstdinge aus den genannten Geschäften, oder von Ihnen...

Verwiesen sei hier noch  ausdrücklich auf unseren ideellen  Partner hier in Mainz!
Wir engagieren uns Jenseits der Kultur im Umweltschutz und für Menschenrechte bei "Avaaz". Avaaz ist ein weltweites Kampagnen-Netzwerk, das mit Bürgerstimmen politische Entscheidungen beeinflusst. Unsere Welt befindet sich in der Krise!
 Es wird Zeit aktiv etwas dagegen zu tun... 

Die Mainzer "Walpodenakademie" unter der Ägide von Herrn Stefan Brand hat uns bereits ihre Räumlichkeiten angeboten, aber auch die Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. "Peng" hat uns in Aussicht gestellt, ihre Räumlichkeiten für eine offizielle Info-Veranstaltung zu nutzen.

Machen Sie in jedem Falle in der Zwischenzeit bitte als kulturschaffende und kulturinteressierte Mainzerin oder Mainzer Ihre Freunde, Kollegen und Verwandten auf unsere Idee, und den guten Zweck, der hinter unserem ehrenamtlichen Engagement in der Mainzer Kulturwelt steht, aufmerksam und bleiben Sie uns gewogen!
Herzliche Grüße

Wir von "KULTUR MAINZ" 
P.S.: Haben Sie eine Nachricht für uns, eine Veranstaltungsankündigung in Sachen Kultur, etwas Konstruktives für unser Projekt? Bitte alle Infos an mich als Admin von _KULTUR MAINZ Kultur voranbringen_ via FB-Messenger, d.h. an Henning Berg oder via E-Mail an:
henning.berg [at] googlemail [dot] com  

Eine erste offizielle Ansprache

Diese offizielle Ansprache wurde bereits zum Jahreswechsel 2011/12 kurz vor dem Start des "KULTUR MAINZ" - Projektes bei Facebook und Twitter und anlässlich einer im Institut für Kunstgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität anberaumten Podiumsdiskussion zur Situation zeitgenössischer Kunst in Mainz von Herrn Henning Berg M.A. ausgearbeitet und soll hier noch einmal zur Veranschaulichung der anvisierten  Zielsetzungen der Projektgruppe "KULTUR MAINZ" und des FB-Netzwerkes von _ KULTUR MAINZ Kultur voranbringen _ Veröffentlichung finden.

Meine Sehr geehrten Damen und Herren,

In Mainz fehlt ein "Kultur-Portal", in dem die lokale und die regionale Kulturszene die Möglichkeit hat, auf die Öffentlichkeit zu wirken. Dieses Problem betrifft weniger die großen Veranstalter und Kulturträger der Stadt (Beispiel Staatstheater, Unterhaus, Frankfurter Hof oder Mainzer Museumskultur), als vielmehr die Kleineren. Allerorten, wo man nur hinhört, ob bei den kleineren Veranstaltern und Clubs, den kleineren Galerien oder den kleineren Verlagen, - es wird bedauert, dass zu wenig Öffentlichkeit da ist für die großartigen Leistungen, die jeden Tag mit harter Arbeit, mit Schweiß, Blut und Tränen hervorgebracht werden. Es gibt auf der ganzen Linie zu wenig Resonanz und Würdigung, was auf ein Kommunikationsdefizit zurückgeführt wird – so der Tenor.

Wer sich in Mainz auf das kulturelle Leben einlässt, wird hingegen selten enttäuscht. Das kulturelle Leben in Mainz ist so reichhaltig, so diskursiv wie polarisierend und in jedem Fall sehr anspruchsvoll, und es wäre wert, mehr davon reden zu machen, als dies in der lokalen Presse, bei den lokalen Radiosendern und Fernsehstationen geschehen kann. Das Internet dagegen bietet dafür in der Zeit von Facebook, Twitter & Co. und im "Zeitalter von Web 2.0" oder Folgende genügend zusätzlichen Raum.

Diese Wahrnehmung wurde auf einer erst kurze Zeit zurückliegenden Veranstaltung des Instituts für Kunstgeschichte in Mainz bestätigt. Dort wurde seitens der bildenden Künstler in Mainz und seitens Ihrer Freunde und Förderer festgehalten, dass die gebührende Anerkennung für die zeitgenössische bildende Kunst fehlt. Die „Einzelkämpfermentalität“ sei das Hauptproblem, so Prof. Wedekind ehedem. - Das Fazit der Debatte, an der auch Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse persönlich teilnahm, war: Man wolle in Zukunft gemeinsam von Seiten der Beteiligten die Probleme angehen. Die Stadt ihrerseits sei dabei auf "engagierte Mitstreiter" angewiesen. Da sind wir gerne dabei!

Frage: Wie wäre es, wenn Mainz ein „kleines aber feines“ Kultur-Portal bekäme, an dem die gesamte Kultur-Szene einen Anteil hat, sozusagen von den unteren Rängen bis zu den höchsten, ein Kulturportal, in dem sich auch die vielen namhaften, freien, aus dem Boden sprießenden Kultur-Initiativen wiederfänden? Werfen Sie doch einmal einen Blick nach Frankfurt ...

Unter www.kultur-frankfurt.de wurde vor gar nicht allzu langer Zeit der Plan in die Tat umgesetzt. Es war eine Ausschreibung für dieses Projekt vom Magistrat der Stadt gemacht worden und ein talentiertes Kreativteam hat am Ende gewonnen. Bereitgestellt wurde von ihr dann das komplette „Gerüst“ der Webseite, mit einer anwenderfreundlichen Tiefenstruktur. Der Content stammt noch heute ganz und gar von einer Redaktion, die das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Frankfurt sofort danach eingerichtet hat und die die Webseite regelmäßig aktualisiert. Zu Menüpunkten, wie Kunst, Theater, Literatur, Musik gibt es alle Infos, die der Nutzer braucht: Wer, was, wann, wo? Die Hintergründe zeitnah und aktuell... Alles, was das kulturelle Leben bereichert und sich nicht aus- oder abgrenzt, ist vertreten. Auf solch einer neuen Seite für die Mainzer Kultur wäre auch Platz für ein Hauptthema oder ein Foto des Tages, man könnte sich im Chat zu einer erneuten Podiumsdiskussion äußeren oder die aktuellen Anliegen von Musikern und Veranstaltern, Künstlern und Galeristen oder Literaten und Verlegern hierzulande diskutieren. Gleichzeitig gäbe es entlang der Möglichkeiten im Internet von heute genug Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen.

Unter www.dresden-kultur.de (und in Mainz stehen sowohl die Domain www.kultur-mainz.de als auch die Domain www.mainz-kultur.de zur Nutzung bereit ...), um ein zweites Beispiel zu geben, hat ein freies Projektteam erfolgreich zur rechten Zeit die Zügel in die Hand genommen und eine sehr ansehnliche Webseite entwickelt, die dem Besucher einen schnellen Überblick dazu bietet, was Dresden "kulturell" zu bieten hat.

Herr Prof. Dr. Wedekind leitet am Institut für Kunstgeschichte eine Projektgruppe mit dem Titel „Situation-Mainz“. Hier wird momentan erst noch gesammelt. Man hat Infos zur Geschichte und zum Programm der einschlägigen Kunst-Institutionen in Mainz zusammengetragen. Man will hier, so Herr Wedekind, ebenfalls "die Kommunikation befördern helfen und die Situation für das zeitgenössische bildende Kunstschaffen und Galeriewesen in Mainz einer tiefgreifenden Analyse unterziehen".

Siehe: www.situation-mainz.uni-mainz.de...

So lobenswert das Anliegen von Herrn Wedekind und seiner Projektgruppe auch ist, sehe ich aber doch nur einen Teilaspekt des kulturellen Lebens in Mainz angesprochen, den der bildenden Kunst und ihrer Zukunft in Mainz. Was aber ist mit der Musik, der Literatur, dem Theater, dem Film? Wäre es nicht besser, wenn sich endlich jemand dem großen Ganzen annehmen würde, auch im Sinne einer nicht zu leugnenden so fruchtbaren wie wechselseitigen Beziehung der Künste untereinander? Dabei denke ich einerseits an die Unterstützung durch die Kulturszene selbst und auf der anderen Seite natürlich auch an die Unterstützung durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Mainz und das Kulturdezernat unserer Stadt sowie durch das Kulturbüro RLP, ob nun in rein ideeller oder aber auch monetärer Hinsicht.

Fazit: Würde man die Kultur in Mainz online mit einem eigenen Kultur-Portal stärker herausstellen, könnte das die Kulturszene nur befördern!

Es würden sich Sponsoren auffinden lassen, und mit den Anzeigen könnte Geld erwirtschaftet werden, das zurück in die Kultur fließt, so dass sich sogar ein ökonomischer Nutzen und ein effektiver Mehrwert ergeben würden. Viele Menschen in Mainz und noch mehr in der nachwachsenden Generation suchen derzeit ihr Auskommen in der Kultur, Großartiges wird geleistet, mehr Öffentlichkeit tut Not! - Die Medien werden seit eh und je groß geschrieben in Mainz. Dies sollte noch mehr Würdigung erfahren, auch im Internet, dem neuen Leitmedium unserer Zeit. Profitieren würde die Stadt Mainz dabei auf der ganzen Linie, denn die Kultur, gerade auch die junge, nachwachsende Kultur, ist das Aushängeschild einer wachsenden Stadt und das schlagende Argument hier zu leben und sich geschäftlich hier anzusiedeln. Mainz hat dieses auf die Kultur und auf das kulturelle Leben und kulturelle Erleben hin ausgerichtete Profil, das Profil einer kulturell reichen und prosperierenden Stadt verdient, und das mit Sicherheit genauso wie die Main-Metropole Frankfurt oder das frühere "Elbflorenz", zumindest in meinen Augen ...

Die Verantwortung für das Mainzer Kultur-Portal könnte in den Händen eines kleinen Vereines liegen, aber auch in einer neugegründeten GmbH oder GbR aufgehoben sein. Man könnte das Projekt dann in enger Bande und in Kooperation mit allen kulturschaffend tätigen Personen und Instituten oder mit der Stadt selbst ausschreiben. Vielleicht lässt sich eine Förderung durch das Land RLP oder den Bund erwirken. Die Partner des Projektes "KULTUR MAINZ" würden Sorge dafür tragen, dass die Kommunikationsziele, die man sich gesetzt hat, erreicht werden. Ein kleiner Stamm von Administratoren könnte den Content der Seite redaktionell bearbeiten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Größtenteils würde der Content von den Kulturschaffenden selbst beigesteuert werden können, die ja meistenteils eine eigene Öffentlichkeitsarbeit und ein eigenes Marketing betreiben ... Vielleicht würden sich auch die lokale Presse und in Mainz ansässige Medienhäuser (ZDF, SWR, RPR, Antenne Mainz) beteiligen ...

Vielen Dank an Sie und ein herzlicher Gruß

Ihr Henning Berg M.A.