Mittwoch, 27. September 2017



Achtung "Baustelle", denn hier entsteht eine neue Internetpräsenz!


Die offizielle Kultur-Seite der Stadt Mainz finden Sie hier: Kulturtipps Mainz

Das beste Feuilleton in Sachen Kultur & Kunst in Mainz und Umgebung hier:
Verlagsanstalt Rhein-Main/Feuilleton  

Noch mehr an Kunst & Kultur? - _ KULTUR MAINZ Kultur voranbringen _ hat bei Facebook immer schlagende Neuigkeiten zum kulturellen Leben in unserer Stadt auf dem Schirm!

Oder Sie folgen einfach diesen exklusiven Spuren im Netz: Kulturclub Schon Schön, Kulturzentrum Mainz,  Kulturcafé, Walpodenakademie,  Peng ...

Zur Situation der zeitgenössischen Kunst in der Landeshauptstadt: Situation Mainz

Und hier noch die neuen Flyer für das KULTUR MAINZ - Projekt! - Hoffentlich funktioniert der hier implementierte QR-Code, denn so knacken wir sicher schon bald die 5.000er-Marke bei FB! Warten wir's ab!!!

Haben Sie Freunde, denen _KULTUR MAINZ Kultur voranbringen_ gefällt? Dann Facebook ...

















Das Impressum von dieser Seite hier finden Sie unter: www.henningberg.com/impressum ...

(Henning Berg M.A. ist Teil der KULTUR MAINZ - Projektgruppe und zugleich der Administrator in allen Social-Media-Aktivitäten der Projektgruppe bei Facebook!)



Dienstag, 30. Juni 2015

aktuelle Situation

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des KULTUR MAINZ - Projektes,

kurz nach der ersten offiziellen Bekanntmachung der Idee, unter den Domains www.kultur-mainz.de und www.mainz-kultur.de eine Webseite ins Leben zu rufen, wurde bei Facebook und Twitter für das Projekt "KULTUR MAINZ"ein eigener Account etabliert, auf dem jederzeit Neuigkeiten aus dem Kulturleben unserer schönen Stadt veröffentlicht werden können. Kurz danach ging auch das neue Logo von "KULTUR MAINZ" online. Bei Facebook haben sich nach sorgfältiger Auswahl bis heute ohne jede weitere Werbung über 1000 Freunde der Projekt-Idee und des "guten Zweckes" der dahintersteht gefunden, der Blog und der Facebook-News-Thread erhalten täglich mehrere hundert Aufrufe, meistenteils handelt es sich dabei um Kulturschaffende und Kulturinteressierte aus dem Raum Mainz und Umgebung. - Geben auch Sie uns Ihr "Gefällt mir" bei Facebook und kommen Sie mal wieder rum ...

Was die zukünftige Nutzung der Domains angeht, wurde bereits in kleiner Runde (es hat sich u.a. eine eigene  Projektgruppe bei Facebook gegründet ...) beraten und konkret abgewogen: Zur Kultur in Mainz lassen sich viele Stellungnahmen und Meinungsäußerungen zusammentragen und alleine der Begriff "Kultur" ist sehr dehnbar, denkt man alleine an die Ess-Kultur, die allgemeine Lebens-Kultur. Klar war von Anfang an, dass sich das Anliegen von "Kultur Mainz", die Domains einer probaten Nutzung zuzuführen, vor allem an die Kulturschaffenden selbst richten wird und nicht an bestimmte Parteien oder die Vertreter bestimmter Weltanschauungen. Zugleich steht aber die Frage, was "Kultur" bedeutet, gewissermaßen im Zentrum aller weiterführenden Überlegungen zum Projekt. Wie würden unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen aus unterschiedlichen Herkunftsländern Kultur definieren? Was denken die Menschen in Mainz und Umgebung über Kultur? Welche Bedeutung gewinnen für sie dabei die Institutionen und die Religion?

Unter http://www.kultur-frankfurt.de und http://www.dresden-kultur.de hat man bereits in anderen Städten vorgemacht, was sich auf unserer Seite abspielen könnte und was man als vorbildliche Lösung des Problems betrachten kann, hier in Mainz unter den gleichartigen Domains immernoch einen Leerstand und eine "Baustelle" verzeichnen zu müssen. Auch was die Fragen der Finanzierung des Projektes angeht, wurde beraten und das Modell eines Vereines unter dem Namen "KULTUR MAINZ e.V." aber auch das Modell einer GmbH oder GbR näher ins Auge gefasst.



"Irgendwas mit Medien" ist heute doch das erklärte Traumziel vieler junger Menschen auch in Rheinland-Pfalz. Es wäre doch mehr als traurig und bedauernswert, wenn sich nicht schon bald ein findiges Kreativ-Team in der Landeshauptstadt zusammenstellen ließe, das die Idee von "Kultur Mainz", unter den Domains www.kultur-mainz.de und www-mainz-kultur.de bzw. www.kultur-rhein-main.de eine Webseite ins Leben zu rufen, in trockene Tücher bringt. Wie gesagt: Im nahen Frankfurt und auch im fernen Dresden wurde bereits auf eindrucksvolle und, wie wir im Falle von Frankfurt finden, sogar "imposante" Weise vorwegexerziert, wo hier im Detail der Hase im Pfeffer liegt.

Wir von "KULTUR MAINZ" verbleiben vorerst mit freundlichen Grüßen an die Mainzer Kulturschaffenden und Kulturinteressierten und weisen Sie noch daraufhin, dass es schon bald eine Einladung zu einer offiziellen Präsentation der bis hier her erarbeiteten Grundlagen und Expertisen zum Projekt mit anschließenmder Diskussion geben wird. Die Mainzer "Walpodenakademie" unter der Ägide von Herrn Stefan Brand hat uns dafür bereits ihre Räumlichkeiten angeboten, aber auch die Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. "Peng", die ihr Domizil schon bald im alten Röhrenlager der Mainzer Stadtwerke haben wird (Nähe Rosengarten / Stadtmitte Richtung Weisenau), hat uns in Aussicht gestellt, ihre Räumlichkeiten für diese Info-Veranstaltung zu nutzen.

Machen Sie in der Zwischenzeit bitte als kulturschaffende und kulturinteressierte Mainzer und Mainzerinnen noch mehr Freunde auf unsere Idee aufmerksam und bleiben Sie uns gewogen!!!

Mit freundlichen Grüßen

Wir von "KULTUR MAINZ" und Henning Berg unser Administrator

P.S.: KULTUR MAINZ bringt Kultur voran! ...

offizielle Ansprache

Diese _offizielle Ansprache_ wurde bereits zum Jahreswechsel 2011/12 kurz vor dem Start des "Kultur Mainz"-Projektes bei Facebook und Twitter und anlässlich einer im Institut für Kunstgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität anberaumten Podiumsdiskussion zur Situation zeitgenössischer Kunst in Mainz von _Herrn Henning Berg MA_ ausgearbeitet und soll hier nocheinmal zur Veranschaulichung der anvisierten  Zielsetzungen der Projektgruppe "KULTUR MAINZ" und des FB-Netzwerkes von _ KULTUR MAINZ Kultur voranbringen _ Veröffentlichung finden ...

Meine Damen und Herren, Liebes Auditorium,

In Mainz fehlt ein Kultur-Portal, in dem die lokale und die regionale Kulturszene die Möglichkeit hat, auf die Öffentlichkeit zu wirken. Dieses Problem betrifft weniger die großen Veranstalter und Kulturträger der Stadt (Beispiel Staatstheater, Unterhaus, Frankfurter Hof oder Mainzer Museumskultur), als vielmehr die Kleineren. Allerorten, wo man nur hinhört, ob bei den kleineren Veranstaltern und Clubs, den kleineren Galerien oder den kleineren Verlagen, - es wird bedauert, dass zu wenig Öffentlichkeit da ist für die großartigen Leistungen, die jeden Tag mit harter Arbeit, mit Schweiss, Blut und Tränen hervorgebracht werden. Es gibt auf der ganzen Linie zu wenig Resonanz und Würdigung, was auf ein Kommunikationsdefizit zurückgeführt wird – so der Tenor.

Wer sich in Mainz auf das kulturelle Leben einlässt, wird hingegen selten enttäuscht. Das kulturelle Leben in Mainz ist so reichhaltig, so diskursiv wie polarisierend und in jedem Fall sehr anspruchsvoll, und es wäre wert, mehr davon reden zu machen, als dies in der lokalen Presse, bei den lokalen Radiosendern und Fernsehstationen geschehen kann. Das Internet dagegen bietet dafür in der Zeit von Facebook, Twitter& Co. und im "Zeitalter von Web 2.0" oder Folgende genügend zusätzlichen Raum.

Diese Wahrnehmung wurde auf einer erst kurze Zeit zurückliegenden Veranstaltung des Instituts für Kunstgeschichte in Mainz bestätigt. Dort wurde seitens der bildenden Künstler in Mainz und seitens Ihrer Freunde und Förderer festgehalten, dass die gebührende Anerkennung für die zeitgenössische bildende Kunst fehlt. Die „Einzelkämpfermentalität“ sei das Hauptproblem, so Prof. Wedekind ehedem. - Das Fazit der Debatte, an der auch Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse persönlich teilnahm, war: Man wolle in Zukunft gemeinsam von Seiten der Beteiligten die Probleme angehen. Die Stadt ihrerseits sei dabei auf "engagierte Mitstreiter" angewiesen. Da sind wir gerne dabei!

Frage: Wie wäre es, wenn Mainz ein „kleines aber feines“ Kulturportal bekäme, an dem die gesamte Kultur-Szene einen Anteil hat, sozusagen von den unteren Rängen bis zu den höchsten, ein Kulturportal, in dem sich auch die vielen namhaften, freien, aus dem Boden sprießenden Kultur-Initiativen wiederfänden? Werfen Sie doch einmal einen Blick nach Frankfurt ...

Unter www.kultur-frankfurt.de wurde vor gar nicht allzu langer Zeit der Plan in die Tat umgesetzt. Es war eine Ausschreibung für dieses Projekt vom Magistrat der Stadt gemacht worden und ein talentiertes Kreativteam hat am Ende gewonnen. Bereitgestellt wurde von ihr dann das komplette „Gerüst“ der Webseite, mit einer anwenderfreundlichen Tiefenstruktur. Der Content stammt noch heute ganz und gar von einer Redaktion, die das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Frankfurt sofort danach eingerichtet hat und die die Webseite regelmäßig aktualisiert. Zu Menüpunkten, wie Kunst, Theater, Literatur, Musik gibt es alle Infos, die der Nutzer braucht: Wer, was, wann, wo? Die Hintergründe zeitnah und aktuell... Alles, was das kulturelle Leben bereichert und sich nicht aus- oder abgrenzt, ist vertreten. Auf solch einer neuen Seite für die Mainzer Kultur wäre auch Platz für ein Hauptthema oder ein Foto des Tages, man könnte sich im Chat zu einer erneuten Podiumsdiskussion äußeren oder die aktuellen Anliegen von Musikern und Veranstaltern, Künstlern und Galeristen oder Literaten und Verlegern hierzulande diskutieren. Gleichzeitig gäbe es entlang der Möglichkeiten im Internet von heute genug Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüfen.

Unter http://www.dresden-kultur.de (und in Mainz stehen sowohl die Domain www.kultur-mainz.de als auch die Domain www.mainz-kultur.de zur Nutzung bereit ...), um ein zweites Beispiel zu geben, hat ein freies Projektteam erfolgreich zur rechten Zeit die Zügel in die Hand genommen und eine sehr ansehnliche Webseite entwickelt, die dem Besucher einen schnellen Überblick dazu bietet, was Dresden "kulturell" zu bieten hat.

Herr Prof. Dr. Wedekind leitet am Institut für Kunstgeschichte eine Projektgruppe mit dem Titel „Situation-Mainz“. Hier wird momentan erst noch gesammelt. Man hat Infos zur Geschichte und zum Programm der einschlägigen Kunst-Institutionen in Mainz zusammengetragen. Man will hier, so Herr Wedekind, ebenfalls "die Kommunikation befördern helfen und die Situation für das zeitgenössische bildende Kunstschaffen und Galeriewesen in Mainz einer tiefgreifenden Analyse unterziehen".

Siehe: http://www.situation-mainz.uni-mainz.de

So lobenswert das Anliegen von Herrn Wedekind und seiner Projektgruppe auch ist, sehe ich aber doch nur einen Teilaspekt des kulturellen Lebens in Mainz angesprochen, den der bildenden Kunst und ihrer Zukunft in Mainz. Was aber ist mit der Musik, der Literatur, dem Theater, dem Film? Wäre es nicht besser, wenn sich endlich jemand dem großen Ganzen annehmen würde, auch im Sinne einer nicht zu leugnenden so fruchtbaren wie wechselseitigen Beziehung der Künste untereinander? Dabei denke ich einerseits an die Unterstützung durch die Kulturszene selbst und auf der anderen Seite natürlich auch an die Unterstützung durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Mainz und das Kulturdezernat unserer Stadt sowie durch das Kulturbüro RLP, ob nun in rein ideeller oder aber auch monetärer Hinsicht.

Fazit: Würde man die Kultur in Mainz online mit einem eigenen Kultur-Portal stärker herausstellen, könnte das die Kulturszene nur befördern!

Es würden sich sich Sponsoren auffinden lassen, und mit den Anzeigen könnte Geld erwirtschaftet werden, das zurück in die Kultur fließt, so dass sich sogar ein ökonomischer Nutzen und ein effektiver Mehrwert ergeben würden. Viele Menschen in Mainz und noch mehr in der nachwachsenden Generation suchen derzeit ihr Auskommen in der Kultur, Großartiges wird geleistet, mehr Öffentlichkeit tut Not! - Die Medien werden seit eh und je groß geschrieben in Mainz. Dies sollte noch mehr Würdigung erfahren, auch im Internet, dem neuen Leitmedium unserer Zeit. Profitieren würde die Stadt Mainz dabei auf der ganzen Linie, denn die _Kultur_, gerade auch die junge, nachwachsende Kultur, ist das Aushängeschild einer wachsenden Stadt und das schlagende Argument hier zu leben und sich geschäftlich hier anzusiedeln. Mainz hat dieses auf die _Kultur_ und auf das _kulturelle Leben und _kulturelle Erleben_ hin ausgerichtete Profil, das Profil einer kulturell reichen und prosperierenden Stadt verdient, und das mit Sicherheit genauso wie die Main-Metropole Frankfurt oder das frühere "Elbflorenz", zumindest in meinen Augen ...

Die Verantwortung für das Mainzer Kultur-Portal könnte in den Händen eines kleinen Vereines liegen, aber auch in einer neugegründeten GmbH oder GbR aufgehoben sein. Man könnte das Projekt dann in enger Bande und in Kooperation mit allen kulturschaffend tätigen Personen und Instituten oder mit der Stadt selbst ausschreiben.Vielleicht lässt sich eine Förderung durch das Land RLP oder den Bund erwirken. Die Partner des Projektes "KULTUR MAINZ" würden Sorge dafür tragen, dass die Kommunikationsziele, die man sich gesetzt hat, erreicht werden. Ein kleiner Stamm von Administratoren könnte den Content der Seite redaktionell bearbeiten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Größtenteils würde der Content von den Kulturschaffenden selbst beigesteuert werden können, die ja meistenteils eine eigene Öffentlichkeitsarbeit und ein eigenes Marketing betreiben ... Vielleicht würden sich auch die lokale Presse und in Mainz ansässige Medienhäuser (ZDF, SWR, RPR, Antenne Mainz) beteiligen ...

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Ihr Henning Berg